höhere Aufnahme von Gemüse ist in großen prospektiven Humanstudien konsistent mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bestimmte Krebsarten und eine niedrigere Gesamtsterblichkeit verbunden.
Ballaststoffe sind dabei ein zentraler Faktor. Sie erhöhen die Stuhlmenge und Stuhlfrequenz, unterstützen die Darmfunktion und dienen Darmbakterien als Substrat. Bei ihrer Fermentation entstehen kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, die für die Darmgesundheit, die Integrität der Darmschleimhaut und verschiedene Stoffwechselprozesse relevant sind.
Sogenannte Antinährstoffe sind pflanzliche Stoffe wie Phytate, Oxalate oder bestimmte Polyphenole. Sie können unter bestimmten Bedingungen die Aufnahme einzelner Mineralstoffe etwas reduzieren. Dieser Effekt hängt jedoch stark von Menge, Zubereitung, Lebensmittelmatrix und der gesamten Ernährungsweise ab und führt in einer ausgewogenen Ernährung in der Regel nicht zu relevanten Nährstoffdefiziten.
Viele dieser Stoffe haben gleichzeitig positive biologische Effekte. Phytate können beispielsweise als Antioxidantien wirken und Metallionen binden, wodurch oxidative Prozesse reduziert werden können. Polyphenole besitzen ebenfalls antioxidative und entzündungsmodulierende Eigenschaften.
Darüber hinaus können pflanzliche Phytochemikalien in den üblichen Mengen, die über Lebensmittel aufgenommen werden, milde zelluläre Stressreaktionen auslösen. Diese Reaktionen aktivieren Schutzmechanismen der Zellen, etwa antioxidative Enzymsysteme oder andere zellschützende Signalwege. Dieses Prinzip wird in der Forschung als Hormesis beschrieben.
Link des Originalvideos:
https://www.instagram.com/reel/DUsdWjRDdY8/?igsh=MXF2d29hZG54eGcyYw==
Benutzername:
berni.siemoneit
#health
2 Comments
Die genervte Denkerpose verleiht dem Ganzen noch das gewisse Extra 😄🤌🏼
Der hat doch in seinen 15 Lebensjahren kaum so viel an bullshit Ahnung sammeln können