Gemüse pauschal als „ungesund“ zu bezeichnen widerspricht praktisch der gesamten Humanliteratur zur Ernährung.
Ja, Pflanzen enthalten teilweise sogenannte Antinährstoffe. Das ist seit Jahrzehnten bekannt. Aber deren Effekt hängt stark von Menge, Verarbeitung und Gesamtmahlzeit ab. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Kochen viele dieser Stoffe reduziert und bei manchen Nährstoffen (zum Beispiel Carotinoiden) die Aufnahme sogar erhöht. Und pauschal negativ sind diese Stoffe ohnehin nicht zu bewerten, weil bestimmte pflanzliche Substanzen in üblichen Verzehrmengen sogar adaptive Schutzreaktionen auslösen können.
Auch das Argument „Gemüse hat heute weniger Nährstoffe“ wird regelmäßig falsch dargestellt. Es gibt einzelne Analysen, die bei bestimmten Kulturen Rückgänge einzelner Nährstoffe zeigen. Daraus folgt aber nicht, dass Gemüse nährstoffarm oder gesundheitlich wertlos geworden ist.
Link des Originalvideos:
https://www.instagram.com/reel/DUsdWjRDdY8/?igsh=MXF2d29hZG54eGcyYw==
Benutzername: berni.siemoneit
#health
4 Comments
😂
Vollstes Verständnis. Man kann sich nicht immer alles geben 😁
Ach, komm schon😂😂😂 sehr gutes Reel😂❤
Jo es wird auch behauptet, dass das du nicht googeln kannst