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1. FC Union Berlin – VfB Stuttgart | Bundesliga, 30. Spieltag 2024/25 | sportstudio



1. FC Union Berlin – VfB Stuttgart | Bundesliga, 30. Spieltag 2024/25 | sportstudio

Der 1. FC Union und der VfB Stuttgart lieferten sich ein Tor-Spektakel für die Geschichtsbücher – doch so richtig freuen konnten sich darüber nur die Berliner. Denn der Punktgewinn beim in der ersten Halbzeit turbulenten und rekordträchtigen 4:4 (4:4) im 100. Bundesliga-Heimspiel im Stadion An der Alten Försterei bescherte Union den vorzeitigen Verbleib in der Fußball-Bundesliga.

Hier gibt es die Highlights der Bundesliga, der UEFA Champions League und des DFB-Pokals. Dazu die Highlights ausgewählter Partien der 2. Bundesliga und der Frauen-Bundesliga. Abonniert hier den Kanal: https://kurz.zdf.de/abosport/

Es brodelt in der vierthöchsten deutschen Spielklasse. Während Traditionsklubs in der Regionalliga Nordost vehement eine Reform der unfairen Aufstiegsregelung einfordern, gerät im Westen ein Verein nach dem anderen in finanzielle Schieflage – mit teils grotesken Auswüchsen wie beim 1. FC Düren. Dort soll der Spielbetrieb mithilfe eines Spieler-Castings aufrechterhalten werden. In einer neuen Folge Bolzplatz schauen wir uns das Chaos genauer an: https://kurz.zdf.de/YEo/

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Die Gastgeber legten in ihrem 100. Bundesliga-Heimspiel einen Blitzstart hin. Andrej Ilic (5.) staubte aus kurzer Distanz ab. Die Eisernen waren bemüht, den Schwaben die Räume zu rauben – und sie blieben selbst höchst gefährlich. Nach dem zweiten Treffer, durch Diogo Leite nur eine knappe Viertelstunde später, schien die große Union-Party sicher, doch dann wurde es erst so richtig wild. Aus dem Nichts meldete sich Stuttgart mit Deniz Undavs (23.) Fernschuss, seinem ersten Treffer seit dem 18. Januar, zurück, Enzo Millot (29.) legte schnell mit viel Gefühl nach. Doch Leopold Querfeld (38.) setzte noch einen drauf, als er den Ball ansatzlos aus 35 Metern zum 3:2 ins Tor drosch. Spätestens jetzt rannten beide Teams ohne Rücksicht auf Verluste an und das Spiel eskalierte komplett. In einer ersten Halbzeit, in der quasi Abwehrarbeit nicht existierte, belohnten Jeff Chabot (43.) und Chris Führich (45.+1) den immer stärker drückenden VfB mit der Führung, wobei Ilic der Partie mit seinem zweiten Treffer (45.+6), diesmal per Kopf, die nächste Wendung verlieh. Und Bundesliga-Geschichte schrieb: Acht Tore in einer Halbzeit, das gab es in der Bundesliga noch nie.

In der Halbzeit schienen Steffen Baumgart und VfB-Coach Sebastian Hoeneß, die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Abwehrreihen standen nun sicherer, kein Vergleich zu den teils vogelwilden Zuständen aus Abschnitt eins. Als direktes Resultat flachte die Partie ab, Großchancen gab es kaum noch. Ein Distanzschuss von Unions Benedict Hollerbach (56.) flog klar über das Tor.

Die Aufstellungen:

1. FC Union Berlin: Rönnow – Doekhi, Querfeld, Leite – Trimmel, Khedira, Rothe – Haberer (72. Bénes), Schäfer (90.+2 Tousart) – Ilic (83. Ljubicic), Hollerbach (83. Skarke)
Trainer: Steffen Baumgart

VfB Stuttgart: Nübel – Stergiou (90.+1 Stenzel), Jeltsch, Chabot (72. Hendriks), Mittelstädt – Karazor, Stiller – Millot, Undav, Führich (90.+1 Bruun Larsen) – Demirovi
Trainer: Sebastian Hoeneß

Schiedsrichter: Tobias Stieler (Sölden)

Kommentator: Gari Paubandt

#zdfbundesliga

31 Comments

  1. Spektakel in Berlin! Acht Tore im ersten Durchgang sind neuer Bundesliga-Rekord. Zuvor fielen vier Mal sieben Treffer in einer Halbzeit, das letzte Mal im Mai 2019 bei der Partie Leverkusen – Frankfurt – damals stand es 6:1 für die Eintracht.

  2. Ich habe mir für Stuttgart einen Dreier gewünscht,jedoch gönne ich Union den Klassenerhalt für diese Leistung.

  3. Der Antifußball von Union in der zweiten Halbzeit war dann wieder bezeichnend, warum man Union einfach hassen muss!

  4. respektloser jubel von führich, ich war im stadion der hat uns (waldseite) komplett provoziert und uns gesten engegengeworfen beim jubel. hätte gelb geben müssen…

  5. Es ist immer faszinierend, das Spiele wo in der 1. Hälfte viele Tore fallen in der 2. nichts mehr passiert. Und das ist in allen Ligen so, schon sehr komisch

  6. Bin x auf das DFB Pokal Finale gespannt. Alles andere als ein 5:0 für den VFB wäre eine Blamage. Da gibt es dann auch kein Schönreden mehr. Die Bielefelder können natürlich nur Gewinnen. Haben ja schon verloren auf dem Papier.

  7. Waren keine Stuttgarter Fans im Stadion oder warum jubelt keiner bei den vier Treffern?

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